Daniel Sandmann wird in der Hauptversammlung in Perouse einstimmig zum Chef der Schiedsrichtergruppe Leonberg gewählt
Die Fußball-Schiedsrichtergruppe Leonberg hat einen neuen Obmann. Der bisher in gleicher Funktion kommissarisch tätige Daniel Sandmann wurde in der Hauptversammlung am Dienstagabend an die Spitze gewählt. Mit der Wahl ging nun auch ganz offiziell eine Zeitspanne zu Ende: Hans Enz hatte acht Jahre lang die Geschicke der Schiedsrichtergruppe geleitet, bevor er das Amt Ende 2016 aus privaten Gründen niederlegte. Der Rutesheimer wurde für sein langjähriges Engagement zum Ehren-Obmann ernannt. Personelle Änderungen gab es auch im Ausschuss: Für Wolfgang Widmaier (Kontakt Vereine) und Jens Neuffer (Jungschiedsrichterwesen) rücken Michael Bartling und Falko Kaiser nach, die künftig die Bereiche Schiedsrichtererhaltung und -gewinnung betreuen sollen. Mit Blick auf die vergangenen drei Spielzeiten zog Daniel Sandmann ein positives Fazit. „Wir können mit Stolz auf die Leistungen im Amateurligabereich zurückschauen“, sagte er im Vereinsheim des SV Perouse. „Die Schiedsrichtergruppe Leonberg ist sehr gut aufgestellt und lässt sich auch immer wieder im DFB-Bereich blicken.“ In der Saison 2014/15 war Florian Steinberg als Schiedsrichter der 3. Liga regelmäßig Assistent in der 2. Bundesliga. Inzwischen ist der Jurist aus Münchingen Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses und insbesondere in der Nachwuchsförderung und Beobachtung engagiert. In der gleichen Spielzeit wurde Lars Erbst für Spiele der B-Junioren-Bundesliga nominiert, in der letzten Saison stand er auch bei den A-Junioren auf dem Platz. Der Gerlinger pfeift in der laufenden Saison in der Regionalliga.

Knapp 9000 Begegnungen in drei Spielzeiten

Auch in der Oberliga war die Schiedsrichtergruppe Leonberg vertreten. Mit Lars Erbst, Roman Reck und Tobias Eisele pfiffen in der Saison 2016/17 gleich drei von ihnen in der fünfthöchsten Spielklasse. Während sich Eisele in der Liga etabliert hat, ging es für Reck in der aktuellen Saison aufgrund von Verletzungen und fehlender Leistungsprüfung nach drei Jahren zurück in die Verbandsliga. Die insgesamt 130 Unparteiischen der Gruppe, darunter acht Frauen, haben in den vergangenen drei Spielzeiten knapp 9000 Spiele geleitet.

Um den seit Jahren anhaltenden Schiedsrichterschwund einzudämmen, haben die Leonberger im vergangenen Jahr gleich zwei Neulingskurse angeboten. „Von den 28 Teilnehmern sind noch 22 dabei“, berichtete Daniel Sandmann, der von einer ordentlichen Quote sprach. Dennoch ist die Situation nicht gerade erfreulich.

Spielausfälle drohen auch bei den Aktiven

„Die Schiedsrichter müssen regelmäßig mehr Einsätze übernehmen als vorgesehen“, betonte Hans-Jörg Arnold, der Vorsitzende des Fußballbezirks Enz-Murr. „Wenn wir es nicht schaffen, mehr Leute zu gewinnen, dann wird es über kurz oder lang zu Spielausfällen kommen – nicht nur im Jugendbereich, sondern auch bei den Aktiven.“ Dies führte der Bezirksvorsitzende nicht zuletzt auf die Aggressionen am Spielfeldrand zurück, denen sich die Unparteiischen zunehmend ausgesetzt sehen. „Wir müssen gemeinsam mit den Vereinen erreichen, dass schon bei Jugendspielen Trainer und Eltern die Schiedsrichter nicht beschimpfen“, appellierte Arnold. Auch Gewalt gegen Schiedsrichter sei ein Thema, das die Verantwortlichen nach wie vor beschäftige. „Und das ist auch mit der Grund, warum wir Probleme haben, den ein oder anderen Schiri zu halten oder neue zu gewinnen“, sagte Jochen Härdtlein vom Verbandsschiedsrichterausschuss. (Quelle Fupa net)

 

Hier einige Bilder ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Das Notfalltelefonnummer ist seit Saisonbeginn wieder geschaltet. Jeweils von Freitag bis Sonntag ist es von einem Ausschußmitlglied be-

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Achtung: das Notfalltelefon ist nur für die Spieltage gedacht. Nicht für Anfragen oder Anrufe ausserhalb der Spieltage! Auch nicht bei Absagen während der Hallensaison. Bei dringenden anderen Dingen wendet Ihr Euch bitte direktr an die Ausschussmitglieder. Danke !

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